Betreuung während der Schwangerschaft in der
Frauenarztpraxis in Hannover Bothfeld

Pregnant woman on ultrasound

Gynäkologie Hannover Bothfeld

Betreuung während Ihrer Schwangerschaft

In unserer Praxis bieten wir nicht nur eine umfassende Unterstützung und Betreuung während Ihrer Schwangerschaft, sondern auch eine einfühlsame Begleitung auf diesem besonderen Weg zum Elternsein. Wir verstehen, dass jede Schwangerschaft ein einzigartiges und kostbares Ereignis ist, das sorgfältige Betreuung und Aufmerksamkeit erfordert. Aus diesem Grund stehen wir Ihnen mit unserem erfahrenen Team zur Seite, um Sie während jeder Phase Ihrer Schwangerschaft zu unterstützen und Ihnen die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten.

Schwangerschaftstests und Vorsorgeuntersuchungen

Wir bieten Schwangerschaftstests an, um Ihnen Gewissheit zu verschaffen und den Beginn Ihrer Schwangerschaft festzustellen. Nach einem positiven Test führen wir regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Zusammenarbeit mit unserer Hebamme (Hebammenpraxis Katja Backhaus) durch, um die Entwicklung Ihres Babys zu überwachen und sicherzustellen, dass alles gut verläuft. Unsere hochmodernen Ultraschallgeräte ermöglichen detaillierte Einblicke in die Schwangerschaft und schaffen eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem ungeborenen Kind.

Mutterschutzrichtlinien, allgemeine Leistungen

Laut Mutterschutzrichtlinien gehören zum gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeprogramm:
Anlage des Mutterpasses, Untersuchungen in 4-wöchigen, ab 30. SSW (Schwangerschaftswoche) in 2-wöchigen Abständen mit Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle, Urinuntersuchung, Überprüfung des Gebärmutterwachstums

Erste Blutentnahme:
8.-12. SSW Blutgruppenbestimmung, Antikörpersuchtest, Röteln-Antikörper, LSR-Suchtest auf Syphilis, Hepatitis B, HIV-Test, Hämoglobin.

Chlamydien-Screening (Urinuntersuchung) – Ausschluss einer Muttermundinfektion, die unbehandelt zum vorzeitigen Blasensprung und Frühgeburt führen kann. Unter der Geburt können diese Erreger zur kindlichen Augen- und Lungenentzündung führen.

Zweite Blutentnahme:
24.-28. SSW Glukosetoleranztest zum Erkennen von Schwangerschaftsdiabetes, Antikörpersuchtest, Hämoglobin.

1. Ultraschall-Screening

9.-12. SSW

2. Ultraschall-Screening

19.-22 SSW, wahlweise als Basis-Ultraschall oder erweiterter Basis-Ultraschall IIb (Organsonographie)

3. Ultraschall-Screening

29.-32. SSW

Pränatale Untersuchungen

Die pränatalen Untersuchungen (z.T. Selbstzahlerleistungen) bietet werdenden Müttern die Möglichkeit, einen Einblick in die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zu erhalten.

Durch verschiedene Untersuchungsmethoden, wie Ultraschall, Bluttests und Fruchtwasseruntersuchung, können mögliche Fehlbildungen und genetische Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. Weitere Informationen zu individuellen Gesundheitsleistungen finden Sie hier.

Pränataldiagnostik (individuelle Gesundheitsleistungen)

Nicht-invasive pränatale Tests (NIPT – in Einzelfällen eine Kassenleistung) und Ersttrimesterscreening sind zwei unterschiedliche pränatale Untersuchungen, die dazu dienen, genetische Auffälligkeiten und Risiken während der Schwangerschaft zu erkennen. Hier sind detaillierte Beschreibungen beider Methoden:

 

Nicht-invasive Pränataltests (NIPT)

Was ist NIPT? NIPT ist ein moderner Screeningtest, der während der Schwangerschaft durchgeführt wird, um das Risiko bestimmter genetischer Störungen beim Fötus zu bestimmen. Der Test untersucht die  DNA des Mutterkuchens, die meist mit der kindlichen Erbinformation übereinstimmt, die in der Blutbahn der Mutter zirkuliert.

Wann wird NIPT durchgeführt? NIPT kann ab der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Wie funktioniert NIPT?

  1. Blutabnahme: Eine kleine Menge Blut wird der Mutter entnommen.
  2. DNA-Analyse: Die zellfreie fetale DNA wird aus dem Blut der Mutter extrahiert und auf chromosomale Abweichungen untersucht.
  3. Ergebnisse: Die Analyse kann das Risiko für bestimmte chromosomale Störungen wie Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) ermitteln.

Vorteile von NIPT:

  • Hohe Genauigkeit: Sehr genau in der Risikobestimmung für die genannten chromosomalen Störungen.
  • Nicht-invasiv: Kein Risiko für Fehlgeburten im Gegensatz zu invasiven Tests wie Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie.

Einschränkungen von NIPT:

  • Kein Diagnosetest: NIPT ist ein Screeningtest und keine definitive Diagnose. Bei einem positiven Ergebnis sind weitere diagnostische Tests erforderlich.
  • Begrenzter Umfang: Erkennt hauptsächlich die häufigsten Trisomien und möglicherweise einige andere genetische Bedingungen, deckt jedoch nicht alle genetischen Störungen ab. Auch Fehlbildungen des Kindes können so nicht entdeckt werden.

Ersttrimesterscreening

Was ist das Ersttrimesterscreening? Das Ersttrimesterscreening ist ein Kombinationsscreening, das im ersten Schwangerschaftsdrittel durchgeführt wird, um das Risiko für bestimmte chromosomale Abweichungen und andere Anomalien beim Fötus zu bewerten.

Wann wird das Ersttrimesterscreening durchgeführt? Es wird zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Wie funktioniert das Ersttrimesterscreening?

  1. Ultraschalluntersuchung: Eine Nackenfaltenmessung (Nackentransparenz) wird per Ultraschall durchgeführt, um die Flüssigkeitsansammlung im Nacken des Fötus zu messen. Der Fötus wird eingehend im Ultraschall betrachtet und auch nach strukturellen Auffälligkeiten geguckt.
  2. Bluttest: Der Bluttest der Mutter misst die Konzentration der Schwangerschaftshormone β-hCG (humanes Choriongonadotropin) und PAPP-A (Pregnancy-Associated Plasma Protein A).
  3. Risikoabschätzung: Die Ultraschall- und Bluttestergebnisse werden zusammen mit dem Alter der Mutter und anderen Faktoren kombiniert, um das Risiko für chromosomale Störungen wie Trisomie 21, Trisomie 18 und andere genetische Auffälligkeiten zu berechnen.

Vorteile des Ersttrimesterscreenings:

  • Frühe Risikoabschätzung: Bietet frühzeitig eine Einschätzung des Risikos für chromosomale Abweichungen. Im Ultraschall können auch strukturelle Auffälligkeiten entdeckt werden. Eine verdickte Nackenfalte kann auch auf andere Erkrankungen, als  Trisomien hinweisen.
  • Kombinierte Methode: Die Kombination aus Ultraschall und Bluttest verbessert die Genauigkeit der Risikobewertung.

Einschränkungen des Ersttrimesterscreenings:

  • Screening-Test: Ähnlich wie NIPT ist auch das Ersttrimesterscreening kein Diagnosetest. Positive Ergebnisse erfordern weitere diagnostische Untersuchungen.
  • Ergebnisse variieren: Die Genauigkeit kann variieren und ist von der Qualität der Ultraschallmessung und der Labormethoden abhängig.

Zusammenfassung

Beide Tests bieten wertvolle Informationen über das Risiko genetischer Störungen während der Schwangerschaft. NIPT ist moderner und bietet eine höhere Genauigkeit ohne Risiko für den Fötus, während das Ersttrimesterscreening eine kombinierte Methode aus Ultraschall und Bluttest ist, die frühzeitig durchgeführt werden kann. Beide Tests sind jedoch nur Screening-Methoden und positive Ergebnisse sollten durch diagnostische Tests wie Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie bestätigt werden.

Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zum Bluttest auf Trisomien.

Sprechzeiten

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Dr. Annette Palm-Vogel: Frauenarztpraxis in Hannover Bothfeld

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Dr. Annette Palm-Vogel: Frauenarztpraxis in Hannover Bothfeld