In unserer Praxis bieten wir nicht nur eine umfassende Unterstützung und Betreuung während Ihrer Schwangerschaft, sondern auch eine einfühlsame Begleitung auf diesem besonderen Weg zum Elternsein. Wir verstehen, dass jede Schwangerschaft ein einzigartiges und kostbares Ereignis ist, das sorgfältige Betreuung und Aufmerksamkeit erfordert. Aus diesem Grund stehen wir Ihnen mit unserem erfahrenen Team zur Seite, um Sie während jeder Phase Ihrer Schwangerschaft zu unterstützen und Ihnen die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten.
Wir bieten Schwangerschaftstests an, um Ihnen Gewissheit zu verschaffen und den Beginn Ihrer Schwangerschaft festzustellen. Nach einem positiven Test führen wir regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Zusammenarbeit mit unserer Hebamme (Hebammenpraxis Katja Backhaus) durch, um die Entwicklung Ihres Babys zu überwachen und sicherzustellen, dass alles gut verläuft. Unsere hochmodernen Ultraschallgeräte ermöglichen detaillierte Einblicke in die Schwangerschaft und schaffen eine Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem ungeborenen Kind.
Laut Mutterschutzrichtlinien gehören zum gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeprogramm:
Anlage des Mutterpasses, Untersuchungen in 4-wöchigen, ab 30. SSW (Schwangerschaftswoche) in 2-wöchigen Abständen mit Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle, Urinuntersuchung, Überprüfung des Gebärmutterwachstums
Erste Blutentnahme:
8.-12. SSW Blutgruppenbestimmung, Antikörpersuchtest, Röteln-Antikörper, LSR-Suchtest auf Syphilis, Hepatitis B, HIV-Test, Hämoglobin.
Chlamydien-Screening (Urinuntersuchung) – Ausschluss einer Muttermundinfektion, die unbehandelt zum vorzeitigen Blasensprung und Frühgeburt führen kann. Unter der Geburt können diese Erreger zur kindlichen Augen- und Lungenentzündung führen.
Zweite Blutentnahme:
24.-28. SSW Glukosetoleranztest zum Erkennen von Schwangerschaftsdiabetes, Antikörpersuchtest, Hämoglobin.
1. Ultraschall-Screening
9.-12. SSW
2. Ultraschall-Screening
19.-22 SSW, wahlweise als Basis-Ultraschall oder erweiterter Basis-Ultraschall IIb (Organsonographie)
3. Ultraschall-Screening
29.-32. SSW
Die pränatalen Untersuchungen (z.T. Selbstzahlerleistungen) bietet werdenden Müttern die Möglichkeit, einen Einblick in die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zu erhalten.
Durch verschiedene Untersuchungsmethoden, wie Ultraschall, Bluttests und Fruchtwasseruntersuchung, können mögliche Fehlbildungen und genetische Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. Weitere Informationen zu individuellen Gesundheitsleistungen finden Sie hier.
Nicht-invasive pränatale Tests (NIPT – in Einzelfällen eine Kassenleistung) und Ersttrimesterscreening sind zwei unterschiedliche pränatale Untersuchungen, die dazu dienen, genetische Auffälligkeiten und Risiken während der Schwangerschaft zu erkennen. Hier sind detaillierte Beschreibungen beider Methoden:
Was ist NIPT? NIPT ist ein moderner Screeningtest, der während der Schwangerschaft durchgeführt wird, um das Risiko bestimmter genetischer Störungen beim Fötus zu bestimmen. Der Test untersucht die DNA des Mutterkuchens, die meist mit der kindlichen Erbinformation übereinstimmt, die in der Blutbahn der Mutter zirkuliert.
Wann wird NIPT durchgeführt? NIPT kann ab der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.
Wie funktioniert NIPT?
Vorteile von NIPT:
Einschränkungen von NIPT:
Was ist das Ersttrimesterscreening? Das Ersttrimesterscreening ist ein Kombinationsscreening, das im ersten Schwangerschaftsdrittel durchgeführt wird, um das Risiko für bestimmte chromosomale Abweichungen und andere Anomalien beim Fötus zu bewerten.
Wann wird das Ersttrimesterscreening durchgeführt? Es wird zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Wie funktioniert das Ersttrimesterscreening?
Vorteile des Ersttrimesterscreenings:
Einschränkungen des Ersttrimesterscreenings:
Zusammenfassung
Beide Tests bieten wertvolle Informationen über das Risiko genetischer Störungen während der Schwangerschaft. NIPT ist moderner und bietet eine höhere Genauigkeit ohne Risiko für den Fötus, während das Ersttrimesterscreening eine kombinierte Methode aus Ultraschall und Bluttest ist, die frühzeitig durchgeführt werden kann. Beide Tests sind jedoch nur Screening-Methoden und positive Ergebnisse sollten durch diagnostische Tests wie Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie bestätigt werden.
Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zum Bluttest auf Trisomien.
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